„Stasi-Methoden“, „Klima der Angst“

Schockierende Vorwürfe: Mitarbeiter gehen Bamf-Chefin Cordt an

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Bundestags-Innenausschusses zur Bamf-Affäre

Innenminister Horst Seehofer könnte in der kommenden Woche das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) einmal auf den Kopf stelle, weil er der Führungsriege nicht mehr zutraut, die Lage zu befrieden.

München - Das berichtete der Münchner Merkur am Montag unter Bezug auf eine Sitzung der CSU-Bundestagabgeordneten am Montagabend.

Dazu passen uns vorliegende Aussagen einiger langjähriger Bamf-Mitarbeiter. Sie sprechen von einem "Klima der Angst", "Stasi-Methoden" und einer "mafiösen Vereinigung" in der Behörde. All dies gehe von der Hausleitung aus, die so die "undichten Stellen" im Bamf suchen würde. Ein Insider: „Die Hausleitung geht inquisitorisch gegen uns vor. Sie laden nach und nach Mitarbeiter zum Gespräch und wollen so die Schlinge enger ziehen. Es wird intern ganz massiver Druck ausgeübt.“

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Weiter prangern Mitarbeiter an keinerlei Unterstützung von Seiten der Hausleitung bekommen zu haben. „Das hatte alles seit Jahren System", sagt eine. "Das hat mich fast in den Burn-Out getrieben.“

Das Bamf weist alle Vorwürfe auf Nachfrage zurück, schiebt viele Probleme auf große Veränderungen in der Behörde. Mehr dazu auf merkur.de*.

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