„Es bleibt heute ja nichts verborgen“

ARD-Wahlarena: Plötzlich knallt es und die Zuschauer rätseln - Moderator muss Scholz unterbrechen

ARD-Wahlarena zur Bundestagswahl mit Olaf Scholz
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Olaf Scholz (SPD), Spitzenkandidat seiner Partei bei der kommenden Bundestagswahl, betritt die ARD-Wahlarena zur Bundestagswahl in der Kulturwerft Gollan.

SPD-Kanzler-Kandidat Olaf Scholz stellte sich in der ARD „Wahlarena“ den Fragen der Bürger. Eine Panne sorgte allerdings für Wirbel.

Berlin - Drei Wochen sind es nur noch bis zur Bundestagswahl. Wahlkampf-Endspurt also für die drei Kanzler-Kandidaten. Nach den klassischen Aufeinandertreffen der Kandidaten im TV, bei denen Moderatoren sie ins Kreuzverhör nehmen, stellen sich nun nacheinander alle drei Kandidaten den Fragen der Bürger, beziehungsweise den Fragen des Studio-Publikums der ARD-„Wahlarena“.

Nach Annalena Baerbock war am Dienstagabend nun SPD-Kandidat Olaf Scholz an der Reihe. Doch dabei lief nicht alles ganz glatt.

Scholz in der ARD-„Wahlarena“: Panne sorgt für Wirbel

Noch nicht einmal 15 Minuten dauerte die Sendung, da antwortete Olaf Scholz einem Bürger auf dessen Frage zu seinen Plänen mit der Gastronomie. Die ARD-Kamera schaltete von der Nahaufnahme in eine entfernte Totale, plötzlich war die Wand-Attrappe der „Wahlarena“ von hinten zu sehen. Allein dies ist schon etwas verwunderlich. Langsam fuhr die Kamera das Studio ab - dann begann das Bild plötzlich heftig zu schwanken und verzerrte. Ein schneller Kamera-Wechsel der ARD auf den Kanzler-Kandidaten. Doch während er weiter antwortete, war im Hintergrund großer Lärm zu hören - im Hintergrund blickte eine Zuschauerin etwas besorgt nach rechts.

Offenbar war die TV-Kamera in einen Studio-Aufsteller gekracht und lauthals zu Boden gegangen.

Scholz ließ sich nicht beirren und sprach seelenruhig weiter. Doch Moderator Andreas Cichowicz sah sich dann doch gezwungen etwas zu dem Hintergrund-Lärm zu sagen: „Sie haben gehört, da ist gerade was umgefallen. Aber alles ist gut“, meinte er zunächst, bevor Scholz weitersprechen durfte.

Später erklärte Cichowicz dann noch einmal deutlich: „Es bleibt heute ja nichts verborgen. Auf Twitter wird gerätselt. Sie haben gehört, es hat gescheppert. Es war eine Außenkamera, die wo dagegen gefahren ist. Aber Sie sehen: Wir sind alle munter.“ (rjs)

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