Scholz will weder große noch sozialliberale Koalition

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Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) zerstörte Hoffnungen der FDP, dass er auch mit den Liberalen und ihrer Spitzenkandidatin Katja Suding verhandeln könnte. Foto: Christian Charisius/Archiv

Hamburg (dpa) - Kurz vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat Bürgermeister und SPD-Chef Olaf Scholz sowohl einer großen als auch einer sozialliberalen Koalition eine Abfuhr erteilt.

"Es gibt entweder eine Fortsetzung der jetzigen Regierung oder eine Koalition mit den Grünen", sagte Scholz, der eine SPD-Alleinregierung führt, dem "Hamburger Abendblatt" (Mittwoch) und dem Fernsehsender Hamburg1.

Er zerstörte damit Hoffnungen der FDP, dass er auch mit den Liberalen und ihrer Spitzenkandidatin Katja Suding verhandeln könnte. Auch eine Koalition mit der CDU schloss Scholz aus: "Dafür spricht nichts, und deshalb wird es sie auch nicht geben." Die FDP sprach von einem "taktischen Manöver", die CDU von einem "Erpressungsversuch".

Scholz und seine SPD kämpfen an diesem Sonntag um den Erhalt der absoluten Mehrheit. Jüngste Umfragen gehen davon aus, dass dies den Sozialdemokraten trotz Prognosen von bis zu 46 Prozent nur dann gelingen kann, wenn die FDP aus dem Parlament fliegt oder die AfD mit ihrem Frontmann Jörn Kruse gar nicht erst hineinkommt. Beide Parteien werden derzeit in Umfragen mit fünf bis sechs Prozent gehandelt.

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