Schuldenuhr überspringt Marke von 60 Milliarden Euro

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Hannover. Die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler im niedersächsischen Landtag hat die Marke von 60 Milliarden Euro geknackt.

Damit sei ein neuer spektakulärer Negativrekord der Landesverschuldung erreicht, teilte der Steuerzahlerbund in Hannover mit. Der Landesvorsitzende Bernhard Zentgraft betonte, dass die Bedingungen für einen ausgeglichenen Landeshaushalt zurzeit so günstig seien wie selten. Dennoch weite die rot-grüne Landesregierung die Ausgaben aus, statt zu sparen, kritisierte er. Dies habe zur Folge, dass im kommenden Jahr die Neuverschuldung sogar um 100 Millionen Euro auf dann 720 Millionen Euro ansteigen solle.

Der Steuerzahlerbund plädiert unter anderem für Kürzungen bei den Finanzhilfen und Subventionen sowie für eine Verschlankung der Verwaltung. Zudem müsste das Land die Versorgungsausgaben für pensionierte Beamten begrenzen.

Die niedersächsische Schuldenuhr erfasst neben den bereits aufgenommenen Kreditmarktmitteln und Schulden bei öffentlichen Haushalten auch die noch nicht ausgeschöpften Kreditmarktmittel. Sie überschritt im Jahr 2002 die 40-Milliarden-Euro-Grenze, keine vier Jahre später erreichte sie die 50-Milliarden-Euro-Marke. Nach jetzt weiteren siebeneinhalb Jahren steht sie bei 60 Milliarden Euro. (lni)

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