Extremisten und Soldaten

Schusswechsel an indisch-pakistanischer Grenze

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Paramilitärische Soldaten 40 Kilometer vor Jammu.

Neu Delhi - An der Grenze zu Pakistan ist es am Donnerstag zu einem Schusswechsel zwischen Extremisten und Soldaten gekommen. Dabei sind mindestens zehn Menschen getötet worden.

Bei Schusswechseln zwischen indischen Soldaten und muslimischen Extremisten nahe an der Grenze zu Pakistan sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Drei der Toten seien Zivilisten, drei Armeeangehörige und vier Militante, teilte der Regierungschef des indischen Bundesstaates Jammu und Kaschmir, Omar Abdullah, am Donnerstag per Twitter mit.

Armeeoffiziere sagten örtlichen Medien, die Extremisten seien aus Pakistan auf indisch verwaltetes Gebiet vorgedrungen. Dort seien sie nur wenige Kilometer hinter der Grenze von einer Patrouille entdeckt und in einem Bunker in Arnia eingekesselt worden. Die Zivilisten seien im Kreuzfeuer gestorben.

Derzeit sind die Premierminister beider Länder auf einem Südasiengipfel im nepalesischen Kathmandu. „Der Zeitpunkt des Angriffs in Arnia kann kein Zufall sein“, schrieb Abdullah. Während jedes SAARC-Gipfeltreffens brächen solche Kämpfe aus. Indien beschuldigt Pakistan, die Extremisten zu unterstützen, um gegen den Erzfeind Indien zu kämpfen. Das weist Pakistan von sich.

In Nepal hingegen reichten sich die Premierminister der beiden verfeindeten Atommächte, Narendra Modi und Nawaz Sharif, die Hände. Am Vortag hatten sie sich noch kühl ignoriert. Der nächste SAARC-Gipfel soll in Pakistan stattfinden.

dpa

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