Schwacher Saisonverlauf in Hessens Wintersportgebieten

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Kunstschnee in Willingen

Willingen. Der milde Winter hat den größten Wintersport-Gebieten in Hessen die Bilanz zum Ende der Weihnachtsferien weitgehend verdorben. Im nordhessischen Willingen wie auch in der Rhön warten die Liftbetreiber auf stramme Minusgrade und weitere Schneefälle.

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Skigebiet Willingen

Auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe (950 Meter) in Osthessen, gab es in dieser Saison erst 14 Lifttage, 40 waren es zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison. Es mangele stark an Tagestouristen; das bekomme auch die Gastronomie zu spüren durch ausbleibende Umsätze, sagte Roland Frormann vom Rhön-Info-Zentrum.

„Die Leute wollen Schnee sehen, aber die Geschäfte laufen leider nicht befriedigend“, befand Frormann. Am Freitag ein Hoffnungsschimmer - die Lifte konnten wieder angestellt werden. „Wir hoffen, dass wir bis Mitte nächster Woche den Betrieb halten können.“

Eine durchwachsene Bilanz müssen die Wintersport-Fans bislang auch in Willingen ziehen. Auf die Saison verteilt hat es erst elf Skitage gegeben, deutlich weniger als in der Saison davor. Trotz der Schneeflaute sei Willingen in den Weihnachtsferien gut besucht gewesen. Am Freitag konnten wieder einige wenige Lifte und Förderbänder angestellt werden.

Die Willinger hoffen angesichts des schwachen Saisonstarts mit wenig Schnee auf Besserung. „Es kann noch ein guter Winter werden.“ Wichtig ist den Nordhessen, dass im Februar um Karneval herum Schnee liegt, damit die zahlreichen Gäste aus den Niederlanden während der „Krokusferien“ auf die Pisten können. „Wenn wir noch auf 60 Lifttage kommen würden, wäre es gut“, so der Sprecher der Skilift-Gemeinschaft Willingen, Jörg Wilke.

dpa/lhe

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