Sozialdemokraten wollen am Freitag beraten, wer 2013 McAllister herausfordert

SPD schweigt zur K-Frage

Auch sie gelten als mögliche Kandidaten: Hubertus Heil (links), Vizevorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, und Stephan Weil, Oberbürgermeister von Hannover. Foto:  dpa

Hannover. Welcher Sozialdemokrat tritt bei der Landtagswahl 2013 als Spitzenkandidat gegen Ministerpräsident David McAllister an? Grünen-Landeschefin Anja Piel lässt sich am Tag nach der Kommunalwahl immerhin entlocken, dass sie sich den erfahrenen Oberbürgermeister von Hannover, Stephan Weil, als SPD-Herausforderer wünscht.

Doch der schweigt eisern zu seinen Ambitionen, betont, wie sehr es ihm im Rathaus zu Hannover gefalle. Auch SPD-Landeschef Olaf Lies wimmelt alle Fragen zur Spitzenkandidatur ab. Am Freitag trifft sich der SPD-Landesvorstand, um über die Kandidatenkür zu beraten. Bis dahin werde sich niemand äußern. Neben Weil und Lies gilt auch Bundestagsfraktionsvize Hubertus Heil als potenzieller Bewerber für die Landtagswahl. Er genießt das Vertrauen von SPD-Bundeschef Sigmar Gabriel, dem nachgesagt wird, dass er einen Kandidaten Lies unbedingt verhindern wolle.

Von Weil wiederum heißt es, dass er sich nicht der Tretmühle eines Bewerber-Castings mit anschließender Urwahl stellen wolle. Er sei nur dann bereit, gegen McAllister anzutreten, wenn er von allen Bezirken bedingungslos akzeptiert werde.

Der Amtsinhaber selbst lehnt sich angesichts der komplizierten Personallage beim politischen Gegner entspannt zurück. „Die CDU“, spottet McAllister, „hat einen Ministerpräsidenten und einen Spitzenkandidaten. Die SPD hat weder noch.“ (ymp)

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