Bundesrat gibt grünes Licht

Schweiz stimmt Austausch von Kontodaten zu

Bern - Im Kampf gegen Steuerhinterzieher hat die Schweiz nun die Weichen für eine Teilnahme am internationalen Austausch von Kontodaten gestellt.

Der Bundesrat (Parlament) habe von allen zuständigen Gremien grünes Licht für diesen Schritt bekommen, berichtet die Schweizer Nachrichtenagentur sda am Freitag.

Damit sind nun auch formell Verhandlungen mit den USA, der EU und anderen Staaten möglich. Zuletzt hat die Außenpolitische Kommission des Schweizer Ständerats (APK) die Verhandlungsmandate gebilligt.

Die deutsche Bundesregierung hatte die Bereitschaft der Schweiz bereits begrüßt. Damit werde es nicht mehr möglich sein, Kapitalerträge aus vielen Ländern vor dem deutschen Fiskus zu verstecken, hieß es. Die 34 Mitglieder der OECD sowie weitere 13 Staaten verpflichten sich, automatisch Informationen in Steuersachen auszutauschen. Der erste solche Austausch soll 2017 stattfinden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.