Nein zum Gripen

Schweizer verhindern Kampfjet-Kauf

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Die Schweizer sagen Nein zum Gripen.

Bern - Die Schweizer haben in einer Volksabstimmung am Sonntag den von der Regierung geplanten Kauf von 22 Kampfflugzeugen abgelehnt.

Dem am Nachmittag veröffentlichen amtlichen Ergebnis zufolge stimmten 53,4 Prozent der Wahlberechtigten gegen das Vorhaben des Verteidigungsministeriums, die schwedischen Kampfjets vom Typ Gripen anzuschaffen. Die neuen Jets sollten in den nächsten Jahren veraltete Kampfflugzeuge vom Typ F-5/Tiger ersetzen. Sonst könne die Luftverteidigung der Schweiz nicht mehr gewährleistet werden, hatte der nationalkonservative Verteidigungsminister Ueli Maurer erklärt.

Es ist das erste Mal, dass das Stimmvolk der Armee neue Kampfflugzeuge versagt. Über das Geschäft mit einem Volumen von umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro wird in der Schweiz seit langem gestritten. Während die Regierung den Kauf als notwendig für die Modernisierung der Armee bezeichnet, stellen die Gegner des Projekts die Eignung der schwedischen Gripen-Modelle infrage. Zudem entbrannte in den vergangenen Monaten eine heftige Debatte darüber, ob die Schweiz überhaupt neue Kampfflugzeuge braucht.

afp/dpa

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