„Müssen im Dialog bleiben“ 

Schwesig plädiert für Ende der Russland-Sanktionen - aus bestimmtem Grund

Landtag Mecklenburg-Vorpommern
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Manuela Schwesig (SPD) im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns. 

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich für ein Ende der Beschränkungen im Handel mit Russland ausgesprochen - aus einem ganz bestimmten Grund. 

Update vom 10. September 2019: Die SPD-Chefin Manuela Schwesig hat wegen einer Brustkrebserkrankung ihren Rücktritt vom Partei-Vorsitz bekannt gegeben. Allerdings wird sie nicht alle Ämter aufgeben, erklärte sie in einer Stellungnahme.

Schwerin - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich für ein Ende der Beschränkungen im Handel mit Russland ausgesprochen. Dazu sei es wichtig, dass sich beide Seiten aufeinanderzubewegten, sagte Schwesig am Mittwoch in der Aktuellen Stunde des Landtags in Schwerin. „Wir müssen im Dialog bleiben, um zu einem schrittweisen, wechselseitigen Abbau der Sanktionen zu kommen.“

Als Reaktion auf die Krim-Annexion und den Ukraine-Konflikt hatte die EU massive Handelsbeschränkungen verhängt, worauf Russland mit Gegensanktionen reagierte. Ungeachtet der danach angespannten deutsch-russischen Beziehungen hatte Mecklenburg-Vorpommern den Kontakt zur Partnerregion Leningrader Gebiet weiter ausgebaut und trotz heftiger Kritik im Jahr 2014 in Rostock den ersten von bislang zwei Russland-Tagen mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft veranstaltet.

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dpa

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