Schwesig und Sellering holen Direktmandate

Schwerin - Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Manuela Schwesig und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) haben sich jeweils Direktmandate gesichert.

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Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Manuela Schwesig hat im ersten Anlauf das Direktmandat für den Landtag in ihrem Schweriner Wahlkreis gewonnen. Die Sozialministerin Mecklenburg-Vorpommerns erhielt 46,2 Prozent der abgegebenen Erststimmen, auf Platz zwei kam weit abgeschlagen der CDU-Bewerber Sebastian Ehlers mit 20,3 Prozent. Schwesig ist zum ersten Mal überhaupt bei einer Landtagswahl angetreten. Bis 2008 wirkte sie in der Schweriner Stadtpolitik, ehe Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) sie in sein Kabinett holte. Seit 2009 ist sie stellvertretende Bundesvorsitzende der Sozialdemokraten.

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Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) hat sein Direktmandat souverän gewonnen. Sellering setzte sich in seinem Wahlkreis in Greifswald mit 41,4 Prozent gegen den CDU-Kontrahenten Egbert Liskow durch, der 23,4 Prozent der Stimmen auf sich vereinte. Bei der Landtagswahl 2006 hatte Liskow mit 33,9 Prozent noch 6,6 Punkte vor dem damaligen Landesminister Sellering gelegen. Die Landtagskandidatin der Linken, Mignon Schwenke, kam mit 15,1 Prozent auf Platz drei, die Grünen-Politikerin Ulrike Berger erhielt 12,2 Prozent. Der FDP-Kandidat Daniel Wulff erzielte 2,7 Prozent, Marko Müller von der NPD 4,3 Prozent.

dpa

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