Schwuler Beamter bekommt rückwirkend Familienzuschlag

Kassel. Das Land Hessen muss einem schwulen Beamten aus Frankfurt rückwirkend Familienzuschlag bezahlen. Das entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof am Mittwoch in Kassel (Az. 1 A 2381/1).

Der Oberstudienrat lebt seit 2003 in einer eingetragenen gleichgeschlechtlichen Partnerschaft und wollte durchsetzen, dass ihm dafür der Familienzuschlag rückwirkend ab Ende 2003 gezahlt wird.

Das Gericht gewährte ihm den Zuschlag aber nur von Juli 2009 an, weil zu diesem Zeitpunkt die Ungleichbehandlung von Ehen und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gerichtlich untersagt worden sei. (dpa/rpp)

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