Sechs Verletzte bei Chemie-Versuch in Hannover

Hannover. Bei einem Chemieversuch in der Uni Hannover sind am Montag sechs Studenten verletzt worden. Sie atmeten hochätzende Flusssäure ein, sagte ein Feuerwehrsprecher. Wie schwer die Verletzungen sind, ist noch unklar.

Flusssäure, auch Fluorwasserstoffsäure genannt, ist eine farblose und stechend riechende Flüssigkeit. Die Feuerwehr evakuierte das Labor in Schutzanzügen, 15 Menschen mussten das Gebäude verlassen.

Zu dem Unfall war es gekommen, weil bei einem Versuch die Kühlung nicht funktionierte. Daraufhin explodierte ein Kolben. Es trat ein Stoff aus, der in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit zu Flusssäure wurde. „Diese Säure ist hoch gefährlich. Wenn sie auf die Haut gekommen wäre, hätte sie die quasi aufgefressen“, sagte der Feuerwehrsprecher. Die Studenten hätten die Säure aber nur eingeatmet. (lni)

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