Seehofer bei Euro-Rettung mit Merkel auf einer Linie

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer auf dem CSU-Parteitag am Wochenende in Nürnberg.

München - CSU-Chef Horst Seehofer stellt sich bei den Verhandlungen über ein EU-Gesamtpaket zur Euro-Rettung an die Seite von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Was der CSU-Chef zur Lage nach dem Treffen Merkel-Sarkozy sagte:

Dass es nun ein Gesamtpaket geben solle, sei die wichtigste Botschaft des Treffens der Kanzlerin mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy am Wochenende, sagte Seehofer am Montag in München auf Anfrage. “Das halte ich auch für notwendig.“ Es sei nicht sinnvoll, immer nur über Teilschritte zu diskutieren. “Wir können nicht alle 8 oder 14 Tage mit immer neuen Ideen an die Öffentlichkeit treten.“

Die CSU hatte auf ihrem Parteitag am Wochenende einerseits ihre Europatreue betont und sich andererseits von Merkels vorsichtigen öffentlichen Äußerungen in der Euro-Krise abgegrenzt. Anders als die CDU fordert die CSU ausdrücklich eine Möglichkeit, unsanierbare Schuldenstaaten aus der Eurozone ausschließen zu können. Seehofer nahm am Montag nicht zum Fall Griechenland Bezug, sagte aber: “Sie werden in einigen Wochen feststellen, dass die Bayern mit ihren Positionen ziemlich richtig gelegen haben.“

dpa

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