Mehr als 130 Menschen verletzt

Taliban: 60 Tote nach Selbstmordanschlag

+
Angehörige der Toten bei der Beerdigung der Opfer, die beim Selbstmordanschlag der Taliban getötet wurden.

Islamabad/New Delhi - Nach dem schwersten Selbstmordanschlag seit Monaten an der Grenze Pakistans zu Indien ist die Zahl der Todesopfer auf 60 gestiegen.

Zwölf weitere Menschen seien in der Nacht zum Montag an ihren Verletzungen gestorben, sagte ein Arzt im Krankenhaus der Grenzstadt Khurki. Mehr als 130 Menschen seien verletzt worden. Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Sonntag inmitten einer Menschenmenge in der Nähe der pakistanischen Stadt Lahore in die Luft gesprengt. Unter den Opfern waren auch Frauen und Kinder.

Das Attentat hatte sich am Grenzübergang Wagah ereignet. Dort versammeln sich jeden Abend Tausende Menschen, um der feierlichen Schließung der Grenze beizuwohnen. Dabei werden die Flaggen Indiens und Pakistans eingeholt. Bei dem Selbstmordattentäter soll es sich laut Polizei um einen Jugendlichen gehandelt haben, der einen Sprengsatz am Körper trug. Die sunnitische Jamaat ul Ahrar, eine Gruppierung der pakistanischen Taliban mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida, bekannte sich zu dem Attentat.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.