Selbstmordattentäter sprengt sich in Kabul in die Luft

+
In Kabul hat sich ein Selbstmordattentäter in seinem Auto in die Luft gesprengt. Es war der vierte Anschlag in Kabul innerhalb weniger Wochen. Foto: Jawad Jalali

Kabul (dpa) - Ein Selbstmordattentäter hat sich nahe dem Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul in die Luft gesprengt. Zivile Opfer habe es nicht gegeben, teilte der Sprecher der Kabuler Polizei, Basir Mudschahid, weiter mit.

"Der Selbstmordattentäter fuhr in einem Toyota in Richtung des militärischen Teils des Flughafens, wurde aber an einem Polizeiposten angehalten und als verdächtig erkannt." Daraufhin habe der Mann seine Sprengstoffweste gezündet. Der Attentäter sei dabei ums Leben gekommen. Verletzt wurde niemand.

Es war der vierte Anschlag in Kabul innerhalb weniger Wochen. Erst am Freitagabend hatten drei Taliban-Kämpfer ein bei Ausländern und afghanischen Politikern beliebtes Restaurant angegriffen. Ein Kind und ein Wächter des Restaurants wurden dabei getötet. Nur wenige Tage zuvor war bei einem Autobombenanschlag nahe dem US-Camp Sullivan am Kabuler Flughafen ein Mensch gestorben. Mehr als 30 Zivilisten wurden verletzt, darunter 20 Kinder. Mitte Dezember hatten vier Taliban-Kämpfer die spanische Botschaft angegriffen. Dabei starben vier afghanische und zwei spanische Polizisten.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.