Afghanistan

Selbstmordattentäter tötet Anti-Terror-Funktionär

Kabul - Ein Selbstmordattentäter hat in der nordafghanischen Stadt Kundus mindestens zehn Polizisten mit in den Tod gerissen. Unter den Opfern ist ein Anti-Terror-Funktionär.

Unter den Toten sind auch zwei hochrangige Beamte, darunter der örtliche Verantwortliche für Terrorbekämpfung. Nach Angaben des afghanischen Innenministeriums fuhr der Attentäter am Samstag mit einem Motorrad auf den zentralen Platz der Stadt und sprengte sich dort in die Luft. Zunächst war nur von einem Toten die Rede gewesen. Der Polizei zufolge gab es mindestens 19 Verletzte, darunter fünf Polizisten.

Die Bundeswehr unterhält in Kundus einen wichtigen Standort. Im Vergleich zum umkämpften Süden des Landes galt die Region um die Stadt lange als eher ruhig. Seit einiger Zeit verüben radikalislamische Taliban aber auch dort immer wieder Anschläge.

Ebenfalls am Samstag tötete ein Selbstmordattentäter in der weiter südlich gelegenen Stadt Ghasni einen Polizisten und einen Zivilisten. Die radikalislamischen Taliban, auf deren Konto die meisten Anschläge in Afghanistan gehen, äußerten sich zunächst nicht.

dpa

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.