Lüneburg: Serienmörder soll mindestens fünf Menschen getötet haben

Ermittler aus Lüneburg lassen nicht locker

Ein 65 Jahre alter Motorradfahrer ist bei einem Verkehrsunfall am Samstag gegen 13.35 Uhr ist auf der Landesstraße 3084 zwischen Vöhl-Niederorke und Lichtenfels-Sachsenberg ums Leben gekommen.
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Die Polizei prüft Verbindungen zu 250 weiteren Fällen bundesweit.

Ein Friedhofsgärtner soll mindestens fünf Menschen getötet haben, in Lüneburg gibt es seit 2017 eine eigene Ermittlungsgruppe und Clearinggruppe der Polizei.

Lüneburg – Sie prüft Verbindungen zu 250 weiteren Fällen bundesweit – denn die Beamten haben eine Vermutung. Dazu gehören auch Tötungsdelikte und Vergewaltigungen, wie ein Sprecher der zuständigen Polizeidirektion Lüneburg mitteilte. Eine heiße Spur sei aber nicht darunter. Die Taten seien der Koordinierungsstelle gemeldet worden.

Der frühere Friedhofsgärtner gilt nicht nur als Verantwortlicher für zwei Doppelmorde in der Göhrde im Landkreis Lüchow-Dannenberg, die 1989 für Schlagzeilen sorgten. Unter eine Garage wurde auf einem früheren Grundstück des Mannes im Herbst 2017 am Stadtrand von Lüneburg zudem die Leiche einer seit 1989 verschwundenen Frau gefunden.

Ein Bewegungsbild des Mannes wurde erstellt, er lebte längere Zeit auch in Karlsruhe. Im Mai 2019 hat die Polizei Asservate aus dem früheren Haus des Mannes ins Internet gestellt, darunter ausgegrabene Handtaschen und Schuhe. Auch zwei ungeklärte Mordfälle aus der Region Lüneburg beschäftigen die Ermittler. (dpa)

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