Anti-Terror-Razzien

Sicherheitsbehörden nehmen 48 mutmaßliche IS-Mitglieder fest

Bei Anti-Terror-Razzien in der Türkei wurden insgesamt 48 Menschen festgenommen. Es soll sich dabei um mutmaßliche IS-Mitglieder handeln. 

Istanbul/Ankara - Die türkischen Sicherheitsbehörden haben Staatsmedien zufolge 48 mutmaßliche Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) festgenommen. In Istanbul seien bei Anti-Terror-Razzien 31 Ausländer wegen mutmaßlicher Anschlagspläne festgenommen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag. Weitere 17 Festnahmen habe es in der Hauptstadt Ankara gegeben. Angaben über die Nationalität der Festgenommenen wurden nicht gemacht. Unklar blieb auch, wann die Razzien stattfanden.

Die Türkei ist in den vergangenen Jahren wiederholt Ziel von Anschlägen geworden. Verantwortlich dafür gemacht wurden die IS-Miliz oder kurdische Extremisten. Die türkische Polizei geht immer wieder mit Razzien gegen mutmaßliche Mitglieder des sogenannten Islamischen Staates vor. Justizminister Abdulhamit Gül sagte am Samstag, mehr als 1350 IS-Verdächtige befänden sich in Untersuchungshaft oder seien bereits verurteilt worden.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.