Nach Aussprache

Kauder-Brüder haben sich noch lieb

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Volker Kauder (li.) hat den Parteiausschluss seines Bruders Siegfried befürwortet

Villingen-Schwenningen - Der vom Parteiausschluss bedrohte CDU-Bundestagsabgeordnete Siegfried Kauder hat sich mit seinem Bruder, Unions-Fraktionschef Volker Kauder, ausgesprochen.

 „Die Sache ist durch, wir haben uns immer noch lieb“, sagte Siegfried Kauder am Donnerstag in Villingen-Schwenningen im Schwarzwald.

Die CDU will Siegfried Kauder aus der Partei ausschließen, weil er bei der Bundestagswahl als Einzelbewerber gegen den offiziellen CDU-Kandidaten antritt. Volker Kauder selbst hatte den Ausschluss seines Bruders aus der CDU als unvermeidlich bezeichnet. „Das ist der klassische Fall für einen Parteiausschluss, und das muss auch so kommen“, hatte Volker Kauder gesagt.

Siegfried Kauder sitzt seit 2002 im Bundestag und hat zurzeit den Vorsitz im Rechtsausschuss inne. Wegen parteiinterner Querelen war er allerdings nicht wieder als CDU-Kandidat für die Bundestagswahl im September aufgestellt worden. Deshalb tritt er nun als Einzelkandidat an und will dem CDU-Bewerber Thorsten Frei Stimmen abjagen. Der CDU-Kreisverband im Schwarzwald-Baar-Kreis hatte das als parteischädigendes Verhalten gewertet und will ihn nun ausschließen. Kauder will sich juristisch wehren.

dpa

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