"Nicht reden, handeln"

Gabriel: Merkel nimmt Lohndumping hin

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Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel.

Osnabrück - Der SPD-Vorsitzende Gabriel wirft Bundeskanzlerin Merkel (CDU) Tatenlosigkeit angesichts eines massenhaften Missbrauchs von Werkverträgen vor - und das sei beschämend

Zu diesem Problem gebe es von der Kanzlerin nur nebulöse Äußerungen, sagte Sigmar Gabriel der Neuen Osnabrücker Zeitung (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht. Das sei beschämend.

Gabriel sagte, immer mehr Unternehmen nutzten Scheinwerkverträge zum Lohndumping. Gerade in Niedersachsen sei das ein Riesenproblem, vor allem in der fleischverarbeitenden Industrie. Die nordrhein-westfälische Landesregierung habe dazu schon vor Monaten eine Bundesratsinitiative gestartet. Union und FDP müssten nur zustimmen, doch Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) scheine das Thema gleichgültig zu sein.

Sie waren die Chefs der SPD

Sie waren die Chefs der SPD

„Ich kann nur sagen: Nicht reden, handeln“, betonte Gabriel mit Blick auf Angela Merkels Vortrag vor dem DGB-Bundesvorstand. Die Kanzlerin hatte dort am Dienstag gesagt, man werde ein Auge auf den Missbrauch von Werkverträgen haben müssen.

dapd

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