Rente, Versicherung und Co.

Das sind die größten Ängste und Sorgen der Deutschen

Berlin - Die Angst vor der Arbeitslosigkeit bleibt einer Studie zufolge die größte Sorge der Deutschen - die Sorge um Renten und Altersversorgung hat aber deutlich zugenommen.

Die Arbeitslosigkeit ist für jeden Dritten die Sorge Nummer eins, wie aus einer am Donnerstag in Nürnberg veröffentlichten Studie "Challenges of the Nations 2014" (auf deutsch: Herausforderungen der Nationen) hervorgeht. Seit mehr als 20 Jahren treibt die Furcht vor dem Jobverlust die Deutschen in der jährlich erstellten Umfrage des GfK-Vereins am meisten um. Allerdings hat sich der Wert seit dem Krisenjahr 2009 halbiert.

Mit Sorge blicken die Deutschen auch auf die Preis- und Kaufkraftentwicklung. Sie liegt mit 26 Prozent auf Platz zwei der Liste der am dringendsten zu lösenden Aufgaben in Deutschland, gefolgt vom immer wichtiger werdenden Thema Rente und Altersvorsorge. Die Frage der finanziellen Ausstattung im Alter stellt für jeden vierten Deutschen einen Grund zur Sorge dar - ein Plus von zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Auf den weiteren Plätzen der Sorgenliste folgen die Themen Armut, Zuwanderung und Integration, die Bildungspolitik sowie die Kriminalität.

Für die Studie wurden rund 2000 Bundesbürger nach den am dringendsten zu lösenden Aufgaben des Landes befragt.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

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