Skurriles aus dem Polizeibericht: Tsunami-Warnung alarmiert Quakenbrücker

Quakenbrück.Eine Erdbeben- und Tsunami-Warnung hat in der Nacht zum Montag Anwohner in Quakenbrück im Landkreis Osnabrück verunsichert.

Artikel aktualisiert um 15.35 Uhr.

Mindestens zehn Anrufe seien bei der Polizei von 22.30 Uhr an eingegangen, sagte ein Sprecher. Bei einer größeren Gruppe muslimischer Griechen ging per Mobiltelefon eine Warnung vor einem bevorstehenden Erdbeben und einem Tsunami ein.

Rund 20 Familien der kleinen Gemeinde packten daraufhin ihre Habseligkeiten und gingen verängstigt auf die Straße. Die Beamten konnten die Menschen vor Ort beruhigen. Etwa 1800 muslimische Griechen leben der Polizei zufolge in dem Wohngebiet.

Woher die Meldung kam und in welcher Sprache sie verfasst war, ist unbekannt. „Bislang konnte uns niemand etwas Konkretes dazu sagen“, meinte ein Polizeisprecher. Vermutlich habe jemand eine Nachricht im Internet gelesen und diese verbreitet. „Es ist nicht klar, ob es sich um eine bewusste Falschmeldung handelt oder jemand nur etwas missverstanden hat und das dann so weitergegeben hat“, sagte der Sprecher. Da niemand mutwillig in Gefahr gebracht worden sei, werde nicht weiter ermittelt.

Die alarmierten Bewohner seien vermutlich mit der geografischen Lage der Stadt nicht vertraut gewesen, sonst hätte sie die Erdbeben- und Tsunami-Warnung nicht so verunsichert. Quakenbrück liegt etwa 110 Kilometer Luftlinie von der Nordsee entfernt. (dpa)

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