So planen sie den ultimativen Junggesellenabschied

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Ein gut geplanter Junggesellenabschied sorgt noch nach Jahren für Gesprächsstoff.

Vor der Hochzeit lassen es viele künftige Ehemänner noch einmal so richtig krachen. Der Junggesellenabschied im Kreise der besten Freunde soll ein Abend sein, von dem man noch nach Jahren spricht. Als Trauzeuge ist es Ihre Aufgabe, diesen Tag zu gestalten. Wir haben Tipps, wie Sie das machen.

Rechtzeitig planen

Sobald Sie wissen, dass Sie als Trauzeuge ausgewählt wurden und den Hochzeitstermin kennen, sollten Sie den Junggesellenabschied planen. Denn es gibt viel zu tun. Bringen Sie in Erfahrung, welche Freunde der Bräutigam dabeihaben möchte und auf wen er lieber verzichtet. Organisieren Sie sich die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Teilnehmer und geben Sie ihnen rechtzeitig Bescheid, dass die Planung über Sie läuft.

Wenn Sie wissen, wer alles mitkommt, legen Sie einen Tag fest. Stimmen Sie sich mit dem Trauzeugen der Braut ab, damit die beiden Abschiede am gleichen Tag stattfinden. Lassen Sie die Teilnehmer abstimmen, welches Datum am besten geeignet ist – dazu können Sie zum Beispiel eine Umfrage aus dem Internet nutzen. Geben Sie bis zu drei Daten vor und wählen Sie das, an dem die Mehrzahl mitmachen kann. Sorgen Sie dafür, dass auch der künftige Göttergatte an diesem Tag verfügbar ist.

Lokal reservieren

Wenn Sie in einem bestimmten Lokal oder Club feiern wollen, erkundigen Sie sich im Vorfeld, ob dort Junggesellenabschiede willkommen sind. Da in der Vergangenheit einige solcher Feiern ausgeartet sind, haben viele Gastronomen Vorbehalte. Wenn der Betreiber zustimmt, reservieren Sie ausreichend Plätze. Achten Sie auf Sonderangebote für Junggesellenabschiede. Speziell die Eventgastronomie hat sich auf solche Gästegruppen eingerichtet und bietet oft Rundum-Sorglos-Pakete mit Unterhaltung, Getränken und Speisen an. Organisieren Sie schon im Vorfeld eine Transportmöglichkeit nach Hause.

Spiele und Aufgaben organisieren

Es ist üblich, dem Junggesellen ein paar lustige Aufgaben zu stellen, bevor die Gesellschaft in einem Lokal feiert. Organisieren Sie diese rechtzeitig. Weihen Sie die Teilnehmer ein und verteilen Sie die Aufgaben auf mehrere Personen. Falls der Bräutigam und Sie als seine Begleiter mit einem Motto losziehen, suchen Sie passende Kostüme aus.

Tabus beim Junggesellenabschied

Auch wenn der Junggesellenabschied meist eine recht ungezwungene Veranstaltung ist, dürfen doch gewisse Grenzen nicht überschritten werden:

  • Der Tag vor der Trauung ist tabu. Denn der Abend des Junggesellenabschieds ist meist lang und für die Hochzeit ist es fatal, wenn der Bräutigam mit einem Kater vor dem Altar erscheint.
  • Konfrontieren Sie den Junggesellen nicht mit Situationen, in denen er sich nicht wohlfühlt. Wenn Sie wissen, dass ihm Stripperinnen oder ein Table-Dance-Lokal nicht behagen, verzichten Sie darauf.
  • Passen Sie auf den Bräutigam auf. Auch wenn der Abend noch so feuchtfröhlich wird, muss er seiner künftigen Frau ohne schlechtes Gewissen alles erzählen können.
  • Sollten Sie in der Heimatstadt des Junggesellen feiern, bringen Sie ihn nicht in extrem peinliche Situationen. Er muss den Leuten, denen Sie auf Ihrer Tour begegnen, später noch in die Augen schauen können.
  • Fotos sind auf einem Junggesellenabschied Pflicht – das Teilen derselben auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken ist tabu. Schließlich muss der Chef des Bräutigams nicht alles sehen, was an diesem Abend passiert ist.

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