SPD-Vize: Kanzlerkandidaten-Debatte "großer Unsinn"

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Gewerkschaftsprotest gegen Sigmar Gabriel in Berlin: "Er war mal einer von uns". Foto: Rainer Jensen

Berlin (dpa) - Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat Medienspekulationen um eine feststehende Kanzlerkandidatur von Sigmar Gabriel als verfrüht zurückgewiesen.

"Ich habe den Eindruck, dass diese Debatte zweieinhalb Jahre vor der Wahl großer Unsinn ist", sagte Stegner der Deutschen Presse-Agentur. Die "Bild"-Zeitung berichtete ohne Quellenangabe, Gabriel habe sich festgelegt, im Jahr 2017 anzutreten.

Die SPD wollte den Bericht nicht kommentieren. Ende März hatte die "Bild" von geheimen SPD-Diskussionen berichtet und mit Blick auf den EU-Parlamentspräsidenten gefragt: "Wird Martin Schulz Kanzlerkandidat?" In der SPD wird mit einer offiziellen Nominierung des Kanzlerkandidaten frühestens Ende 2016 gerechnet. Beim letzten Mal war Peer Steinbrück angetreten, die SPD holte nur 25,7 Prozent.

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