Sondersitzung des Kontrollgremiums

Späh-Attacke der Briten im Visier

+
Der Britische Geheimdienst GCHQ sitzt in Cheltenham. Er soll den deutschen Internetverkehr ausgespäht haben.

Berlin - Der britische Geheimdienst GCHQ soll Internetnutzer in Deutschland ausgespäht haben. Nun wird eine Sondersitzung des parlamentarischen Kontrollgremiums zu dem Fall einberaumt.

Nach Berichten über ein umfassenderes Ausspähen des deutschen Internetverkehrs als bisher bekannt ist eine Sondersitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums einberufen worden. „Was jetzt bekannt wird, bestätigt unsere Vermutung: Der amerikanische Geheimdienst NSA und der britische Geheimdienst GCHQ spähen die deutsche Kommunikation aus“, sagte der Vorsitzende des Gremiums, der SPD-Politiker Thomas Oppermann, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Prism, XKeyscore & Co. - Chronologie der NSA-Spähaffäre

Prism, XKeyscore & Co. - Chronologie der NSA-Spähaffäre

Er habe daher zu einer Sondersitzung für kommenden Dienstag eingeladen. „Die Bundesregierung wird der Aufklärung nicht länger ausweichen können“, sagte Oppermann. Nach Angaben des NDR und der „Süddeutschen Zeitung“ schöpft der britische Geheimdienst 14 Überseekabel ab, zu deren Betreibern auch die Telekom gehöre.

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.