Staatsanwalt will härtere Strafe für Wolski

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Staatsanwalt will härtere Strafe für Wolski

Darmstadt. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt will eine härtere Strafe gegen den wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verurteilten Rechtsanwalf Michael Wolski.

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Nach Informationen des Hessischen Rundfunks werde die Behörde Revision einlegen. Sie akzeptiere nicht, dass nachgereichte Steuererklärungen strafbefreiend wirken sollen.

Die Steuerhinterziehung wäre bereits vor dem Jahr 2005 aufgeflogen, wenn die Finanzbehörden ordnungsgemäß gearbeitet hätten. Wolski war zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.

Wolski hatte Schenkungen in Millionenhöhe der Immobilien-Unternehmerin Margit C. am Fiskus vorbeigeschleust. Er und seine Frau Karin hatten jahrelang keine Steuererklärungen abgegeben.

Der Vorsitzende Richter im Wolski-Prozess, Rainer Buss, hatte harte Kritik an den Finanzbehörden geübt. Diese hätten Verdacht geschöpft, aber nichts unternommen. Wolski war zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.

Karin Wolski, die nicht angeklagt war und eigene Schuld stets bestritten hatte, ist nach dem Urteil gegen ihren Mann als Richterin am Staatsgerichtshof zurückgetreten. (kle)  

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