Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Schulrektor wegen Betruges

Fulda. Ein ehemaliger Schulrektor aus dem Landkreis Fulda soll von Eltern Geld für Arbeitshefte kassiert haben, die von der Schule bereits bezahlt worden waren.

Die Staatsanwaltschaft Fulda ermittelt deshalb wegen Betruges, wie Sprecher Rainer Heblik am Mittwoch sagte. Auslöser sei eine Strafanzeige des Schulamtes Fulda gegen den Ex-Rektor gewesen. Es soll dabei um rund 10 000 Euro gehen, allein für das vergangenen Schuljahr. „Die Frage ist aber auch, was in den Schuljahren davor war“, sagte Heblik.

Der Leitende Schulamtsdirektor Michael von Rüden sagte nach einem Bericht der Fuldaer Zeitung, es handele sich um Arbeitshefte für die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik. Sie seien im Schuljahr 2011/2012 für alle Klassen fünf bis acht an der Haupt- und Realschule angeschafft worden. Der Wert für drei Hefte belaufe sich auf 30 Euro. Sie seien aber aus dem Budget der Schule bezahlt worden und hätten nicht zusätzlich von den Eltern beglichen werden müssen. Aufmerksam auf den Fall wurde die Nachfolgerin des Rektors. (dpa)

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