Das Quartier am Alten Botanischen Garten wird modellhaft untersucht: Ziel ist die energetische Stadterneuerung

Stadt will in Altbauten mehr Energie sparen

Typischer Altstadtbau: Das Eingangsgebäude des Alten Botanischen Gartens in der Göttinger Innenstadt Foto: Papenheim

Göttingen. Wie lässt sich in Altbauquartieren Energie einsparen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten? Möglichkeiten für eine energetische Stadterneuerung will die Stadt Göttingen im Innenstadtquartier am Alten Botanischen Garten modellhaft untersuchen.

Die Stadt hat dafür 93 000 Euro aus dem Energie- und Klimafonds des Bundes eingeworben.

In dem Quartier zwischen Weender Straße, Theaterstraße und Wall gibt es eine große Vielfalt von Gebäuden, die typisch für die Altstadt von Göttingen sind. Das Spektrum reicht vom denkmalgeschützten Fachwerkhaus bis zum Neubau der 1980er Jahre. Ziel des Projektes ist es, modellhaft Möglichkeiten energetischer Stadterneuerung zu ermitteln. Aus Sicht von Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer kann auch eine Altstadt wie die in Göttingen „mit den richtigen Maßnahmen einen bedeutsamen Beitrag zur Energieeinsparung und zur Energieeffizienz in der Stadt leisten, ohne dabei ihre baukulturelle Integrität zu verlieren.“

Neben Maßnahmen zur Energieeinsparung und -effizienz an Gebäuden prüft das Projekt Möglichkeiten zukunftsfähiger Energieerzeugung und -verteilung. Daraus wird für das Quartier ein Klimaschutzkonzept entwickelt. Die Energieagentur Region Göttingen erstellt exemplarisch für zehn Gebäude kostenlos Energiebilanzen.

Weiteres Fördergeld erhält die Stadt für ein Teilkonzept „Klimafreundlicher Verkehr“ (70 Prozent von 150 000 Euro) und für ein Wärmeversorgungskonzept (70 Prozent von 48 000 Euro). Gefördert wird auch die Sanierung der Innenbeleuchtung an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (25 Prozent von 67 000 Euro) und die Anwendung von Klimaschutztechnik bei der Außenbeleuchtung (40 Prozent von 24 000 Euro). (p)

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