Städte wollen Vermüllung von Parks vorbeugen

Hannover. In den Sommermonaten fällt in den niedersächsischen Städten besonders viel Müll auf öffentlichen Plätzen, in Parks und auf Wiesen an. Wo Menschen grillen und picknicken, bleibt viel Abfall zurück. Die Städte versuchen dem vorzubeugen.

„Wir haben an einigen Stellen zusätzliche, extra große Abfalleimer aufgestellt und hoffen, dass diese auch benutzt werden“, sagte Klaus Helmer von der Stadt Hannover. An viel genutzten Plätzen, wie etwa dem Maschpark, würde bis zu dreimal pro Woche aufgeräumt.

Zusätzlich seien in Hannover Parkranger im Einsatz, die auf Spielplätzen und öffentlichen Grünflächen für Ordnung sorgten. „Die Parkranger können die Leute auch gezielt ansprechen und ermahnen, wenn sie sehen, dass der Müll nicht beseitigt wird“, sagte Helmer.

In Oldenburg wird die Stadtreinigung von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft unterstützt, die liegengebliebenen Müll an Badeseen einsammelt. Auch Göttingen verzeichnet im Sommer mehr Müll, sagte Detlef Johannson von der Stadt Göttingen. Fast täglich würden Reinigungskolonnen die Hinterlassenschaften der Picknicker beseitigen. Die Stadt habe die Kapazität der Abfallbehälter deutlich erhöht. „Doch manchmal sind eben auch die fünf Meter zum nächsten Mülleimer zu weit“, sagte Johannson. Man könne nur auf die Eigenverantwortung der Menschen hoffen, denn für Patrouillen durch die Parks fehlten schlicht die Mittel. „Und wir wollen natürlich auch nicht pausenlos als Spaßbremsen auftreten.“ (dpa)

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