Städtebund beklagt Millionenschäden durch Graffiti

Wiesbaden. Mindestens 50 Millionen Euro Schaden richten Graffiti-Sprayer in Hessen nach Schätzungen des Städte- und Gemeindebundes alljährlich an.

„Allerdings geht es nicht nur um die Schäden an den Gebäuden - damit wird auch ein Stück Lebensgefühl in unseren Städten beeinträchtigt, und das ist schlimm“, beklagte der Geschäftsführende Direktor, Karl-Christian Schelzke. Die meist jugendlichen Sprayer verschandeln oft mit „Tags“ (quasi persönlichen Unterschriften) öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser, Schulen oder Bahnhöfe. Ihre Motivation: „Der schnelle Kick, aber auch oft ein Aufschrei aus Perspektivlosigkeit heraus“, meinte Schelzke.

Das Landeskriminalamt in Wiesbaden registrierte im vergangenen Jahr hessenweit rund 5400 Graffiti-Straftaten - etwa 500 weniger als noch 2010. Rund 540 fast ausschließlich männliche Verdächtige wurden geschnappt, wie ein Sprecher erklärte. Die Aufklärungsquote bei diesen Delikten lag allerdings zuletzt nur bei knapp 23 Prozent. Grundsätzlich wird zudem nur ein Bruchteil dieser Straftaten der Polizei gemeldet. (dpa)

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