Autobahnstück zwischen Helsa/Ost und Hessisch Lichtenau /West wird nun gebaut - Kosten: 241 Mio. Euro

A 44: Startschuss für den teuersten Abschnitt

Helsa. Formal war es nur der symbolische erste Spatenstich für einen weiteren Abschnitt der Autobahn A 44. Für Hessens Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) war es aber viel mehr.

Ein „glücklicher Tag für die Region“, wie er sagte, ja sogar der „Beweis, dass wir Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung in Einklang bringen.“ Für 241 Millionen Euro wird nun das sechs Kilometer lange Autobahnstück zwischen Helsa/Ost und Hessisch Lichtenau/West gebaut.

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Es ist wohl das teuerste Stück Autobahn Deutschlands - allein der 4,1 Kilometer lange Tunnel Hirschhagen (der längste Autotunnel in Hessen) wird knapp 220 Millionen verschlingen. Der Tunnel wird aus Rücksicht auf Natur- und Umweltschutz gebaut.

Aber nicht allein die rekordverdächtigen Zahlen machen das Stück Autobahn, das 2015 fertig sein soll, zu etwas Besonderem: Erstmals verzichtete die Umweltschutzorgansation BUND auf eine Klage, weil mit dem Tunnel dem Umweltschutz genüge getan werde.

Von anderer Seite wird aber doch gegen die Strecke vor dem Bundesverwaltungsgericht geklagt: Die Bürgerinitiative Pro A 44 bestreitet den Gerichtsweg, weil die neue Autobahn direkt ans Kasseler Kreuz angebunden werden und durch die Söhre verlaufen sollte.

Startschuss für Weiterbau der A 44

Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau © Koch/HNA
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau © Koch/HNA
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau © Koch/HNA
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau © Koch/HNA
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
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Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau © Koch/HNA
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
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Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau © Koch/HNA
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
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Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
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Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau © Koch/HNA
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
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Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
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Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau
Startschuss für Weiterbau der A 44 zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau © Koch/HNA

Mitglieder der BI und Aktivisten von „Robin Wood“ protestierten denn auch beim ersten Spatenstich. Wofür Dieter Posch zwar einerseits Verständnis zeigte („wir leben ja in einem Rechtsstaat“), andererseits wollte er aber die Argumente der Demonstranten nicht gelten lassen: „Die Autobahn hier hat auch etwas mit den Zukunftschancen der jungen Menschen zu tun“.

Aus Berlin war der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Jan Mücke, angereist. Auch er ssgte, dass die Autobahn „etwas Gutes für die Menschen hier ist“. Wirtschaftliche Chancen seien mit der A 44 verbunden. Gleichzeitig würden die Menschen in den Gemeinden an der Bundesstraße 7 von Dreck und Lärm entlastet.

Mit dem Abschnitt zwischen Helsa/Ost und Hessisch Lichtenau/West sind nun 13 Kilometer der A 44 in Bau oder bereits fertiggestellt. Die Autobahn zwischen Kassel und Eisenach ist insgesamt 64 Kilometer lang und wird etwa 1,4 Milliarden Euro kosten.

Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau des Stücks zwischen Hessisch Lichtenau/Ost und Hasselbach begonnen werden. Im anschließenden Abschnitt Hasselbach bis Waldkappel gab es bereits im vergangenen November die ersten vorbereitenden Maßnahmen. (tho)

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