Gesetzliche Regelung gefordert

Steinbrück: Frauenquote in Spitzenpositionen

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Peer Steinbrück fordert eine Änderung der Frauenquote innerhalb fünf Jahren.

Berlin - Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat sich für eine gesetzliche Frauenquote von 40 Prozent in den Spitzenpositionen der Wirtschaft ausgesprochen.

Dies müsse für Vorstände und Aufsichtsräte gelten, sagte er der Berliner Tagezeitung „taz“ (Samstag). Allerdings solle man den großen Unternehmen dafür fünf Jahre Zeit lassen lassen.

„Vor einigen Jahren habe ich es für möglich gehalten, dass die Wirtschaft dies freiwillig bewerkstelligt. Inzwischen stelle ich fest: Sie tut es nicht“, fügte Steinbrück hinzu. Deshalb sei er jetzt für eine gesetzliche Regelung. Er stellte sich weiter hinter eine Initiative mit dem Ziel, bis 2017 mindestens 30 Prozent der Führungspositionen in den Redaktionen von Medienunternehmen mit Frauen zu besetzen.

Zur Kritik, dass auch die SPD fest in Männerhand sei und etwa die Troika um ihn, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Parteichef Sigmar Gabriel ganz ohne Frauen auskomme, erklärte Steinbrück: „Wenn Hannelore Kraft ihr Interesse bekundet hätte, wäre das anders gewesen. So einfach ist das. Es hat sich einfach keine Frau beworben.“

Peer Steinbrück: Klare Kante und loses Mundwerk

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dpa

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