"Lasst uns über Politik reden"

Steinbrück: Mit Twitter in den Wahlkampf

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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seinen Wahlkampf im Internet-Kurzmitteilungsdienst Twitter gestartet. „Kann losgehen. Lasst uns über Politik reden. Freue mich auf Eure Fragen.“

Hannover - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seinen Wahlkampf im Internet-Kurzmitteilungsdienst Twitter gestartet. „Kann losgehen. Lasst uns über Politik reden. Freue mich auf Eure Fragen.“

Das twitterte Steinbrück und forderte die Online-Community auf, ihre Anmerkungen und Fragen mit dem Hashtag (Stichwort) #fragpeer zu versehen. Daraufhin wurde Steinbrück mit Fragen und Kommentaren überschüttet.

Von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr registrierte Twitter rund 1500 Beiträge mit dem Hashtag zur Fragestunde. Zu den prominenten Kommentatoren gehörte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), der Steinbrück aufforderte, kenntlich zu machen, wann er persönlich auf Twitter aktiv ist. „Lieber @peersteinbrueck: Bitte sagen Sie wenn Sie mal selber twittern, damit wir nicht irrtümlich Ihre Mitarbeiter haftbar machen! :-)“

„Ich lese, mein Nachbar tippt. Der ist einfach schneller“, antwortete Steinbrück dann auf weitere solcher Fragen. Eigentlich, so hatte der Politiker mit Blick auf viele twitternde Kollegen erklärt, habe er in „nie im Leben twittern“ wollen. Jetzt habe er seine Meinung zwar geändert, weil er viele Fragen dazu bekommen habe. Er werde aber nicht ständig twittern, also nicht „sitze im Einstein mit Einstein ..."“.

Peer Steinbrück: Klare Kante und loses Mundwerk

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Steinbrück hatte zum SPD-Parteitag in Hannover angekündigt, Twitter für den Dialog mit den Bürgern und für den Wahlkampf zu nutzen. In einem „Twitterview“, einer Frage- und Antwortstunde, werde Steinbrück persönlich twittern, ansonsten werde der Account @peersteinbrueck vor allem von seinem Wahlkampfteam betreut.

Am Mittwoch gab Steinbrück 42 Antworten, unter anderem zur Energie- und Sozialpolitik. Zu Fragen nach der weiteren Entwicklung zu einer digitalen Gesellschaft nahm er jedoch nicht Stellung, was mehrere Fragesteller zu enttäuschten Kommentaren veranlasste.

dpa

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