Feuerpause in Syrien wird größtenteils beachtet

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Kinder spielen während der Waffenruhe in den Straßen Damaskus. Foto: Mohammed Badra

Damaskus (dpa) - Die Waffenruhe in Syrien ist seit ihrem Start am Samstag weitgehend eingehalten worden. Tote gab es der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge aber bei vereinzelten Gefechten.

Die meisten Menschen starben bei einem Angriff der Terrormiliz IS, die nicht Teil der Vereinbarung über eine Waffenruhe ist. Die IS-Dschihadisten hatten die Kurdenmiliz YPG in der Grenzstadt Tel Abjad attackiert. Dabei wurden den Menschenrechtlern zufolge mindestens 70 IS-Anhänger, 20 Kämpfer der Kurden und ihrer Verbündeten sowie 10 weitere Menschen getötet.

25 zivile Todesopfer gab es demnach an anderen Orten des Landes durch Mörserbeschuss und Schießereien, zwei Menschen starben in der belagerten Stadt Daraja nahe der Hauptstadt Damaskus durch den Mangel an Nahrung und Medizin. Mehr als 40 Kämpfer starben bei vereinzelten Gefechten in verschiedenen Landesteilen. Zudem sei ein Gefangener in einem staatlichen Gefängnis zu Tode gequält worden, wie die Menschenrechtsbeobachter erklärten.

Die Feuerpause war in der Nacht von Freitag auf Samstag in Kraft getreten. Die USA und Russland hatten sich Anfang der Woche auf die Feuerpause geeinigt. Sie gilt nicht im ganzen Land. Die Dschihadisten-Truppen des Islamischen Staates und der Al-Nusra-Front dürfen weiter bekämpft werden.

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