Steinmeier: Kein Durchbruch bei Griechenland-Reformen

+
Noch ist der Ausgang des griechischen Finanzdramas unklar. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa) - Die Verhandlungen über ein Reformpaket für das vor der Staatspleite stehende Griechenland kommen nach Einschätzung der Bundesregierung nur schleppend voran.

In der vergangenen Woche habe es bei den Gesprächen zwischen Brüssel und Athen zwar Fortschritte gegeben, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier der Zeitung "Die Welt". Der SPD-Politiker schränkte aber gleichzeitig ein: "Der entscheidende Durchbruch auf dem Weg zu einer umfassenden Vereinbarung steht noch aus."

Die Vertreter der Eurogruppe haben nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" der Regierung von Alexis Tsipras eine Frist bis zum 20. April gegeben, um eine akzeptable Liste der von den Kreditgebern geforderten Reformen vorzulegen. Nur dann könnten EU-Kommission, EZB und IWF die Maßnahmen rechtzeitig vor dem Treffen der EU-Finanzminister am 24. April bewerten.

Ein Treffen der Finanzstaatssekretäre am vergangenen Mittwoch in Brüssel sei "erschütternd" verlaufen, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Teilnehmer. Es gebe in der Frage von Strukturreformen keinerlei Bewegung auf griechischer Seite. Das hochverschuldete Land steht vor der Staatspleite und benötigt dringend frisches Geld.

Bericht FAS

Interview Welt am Sonntag

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.