Steinmeier hat noch Fragen an Wulff

+
Frank-Walter Steinmeier hat noch einige Fragen an Bundespräsident Christian Wulff.

Berlin - Die Kreditaffäre hat Christian Wulff, sowie das Amt des Bundespräsidenten viel Ansehen gekostet. Für SPD-Fraktionsvorsitzender Frank-Walter Steinmeier ist der Fall aber noch nicht beendet.

Bundespräsident Christian Wulff ist mit der öffentlichen Erklärung zu den Umständen seiner Hausfinanzierung für die SPD noch nicht aus dem Schneider. “Zur Aufklärung hat die Erklärung von Christian Wulff wenig beigetragen“, kritisierte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ laut Vorabbericht. Es sei eine ganze Reihe Fragen offen geblieben, etwa die nach den außergewöhnlichen Sonderkonditionen der BW-Bank. Sie zu beantworten, müsste auch der Bundespräsident ein Interesse haben.

Es sei zwar gut gewesen, dass sich Wulff endlich persönlich geäußert und sein Bedauern zum Ausdruck gebracht habe, erkannte Steinmeier an. Das Amt des Bundespräsidenten könne aber nur funktionieren, wenn der Amtsinhaber es glaubhaft mit moralischer Integrität erfülle. “Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob Christian Wulff das gelingt“, sagte der SPD-Politiker.

AP

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.