Politische Gespräche

Steinmeier reist in den Libanon und nach Jordanien

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Frank-Walter Steinmeier.

Berlin - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) reist am Freitag zu politischen Gesprächen in den Libanon und nach Jordanien.

Geplant seien Treffen mit seinen Amtskollegen in Beirut und Amman sowie Begegnungen mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Tammam Salam und dem jordanischen König Abdullah II., wie das Auswärtige Amt mitteilte. Zudem wolle sich Steinmeier über Hilfsprojekte für syrische Flüchtlinge informieren und ein Flüchtlingslager in Jordanien besuchen.

"Der Bürgerkrieg in Syrien ist in sein fünftes Jahr gegangen, ohne dass ein Ende der Kämpfe in Sicht ist", sagte Steinmeier vor seiner Abreise in Berlin. "Wir stehen einer Flüchtlingskatastrophe gegenüber, wie wir sie in dieser Dimension noch nicht erlebt habe. Zwölf Millionen Menschen sind auf der Flucht, vier Millionen von ihnen in den Nachbarländern Syriens." Mit der Aufnahme von fast 2,5 Millionen Bürgerkriegsflüchtlingen tragen Jordanien und Libanon hierbei die Hauptlast. Steinmeier rief dazu auf, die Länder mit dieser Aufgabe nicht alleine zu lassen.

Bei seiner Reise will Steinmeier nach Angaben des Auswärtigen Amts mit den Regierungen in Beirut und Amman auch über die angespannte politische Lage in der Region sprechen. Dabei gehe es um den gemeinsamen Kampf gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS), den Nahost-Friedensprozess sowie die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm.

AFP

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