Steinmeier stellt Türkei weitere Flüchtlingshilfe in Aussicht

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Vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise reist Außenminister Steinmeier in die Türkei. Foto: Tobias Schwarz

Außenminister Steinmeier reist für einen Tag in die Türkei. Wichtigstes Thema: die Flüchtlingskrise. Die Grünen fordern aber, dass er auch die Kämpfe in den Kurdengebieten anspricht.

Berlin (dpa) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat der Türkei weitere Hilfe bei der Aufnahme von Flüchtlingen in Aussicht gestellt.

Zu Beginn eines eintägigen Besuchs in Ankara mahnte Steinmeier eine "gerechte Lastenverteilung" innerhalb Europas an. Dazu gehöre, dass Transitländer und Länder, die in den vergangenen Jahren viele Flüchtlinge aufgenommen hätten, besondere Unterstützung bekommen müssten. "Ich hoffe, dass das wenigstens gemeinsame europäische Auffassung ist."

Die Türkei gehört mit etwa zwei Millionen Menschen allein aus Syrien zu den Ländern, die von der Flüchtlingskrise besonders betroffen sind. Auf dem Programm des Besuchs steht unter anderem ein Treffen mit dem amtierenden Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu. Bei den Gesprächen geht es auch um den Konflikt zwischen türkischen Sicherheitskräften und Kurden im Osten des Landes. Offen ist noch, ob es auch eine Begegnung mit Präsident Recep Tayyip Erdogan geben wird.

Grünen-Chef Cem Özdemir begrüßte die Bemühungen, eine "humanitäre Lösung" in der Flüchtlingskrise zu finden. Zugleich forderte er Steinmeier auf, gegenüber Erdogan auch anzusprechen, dass die Türkei die Krise in der Region anheize. 

Bundesregierung zu Türkei

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