Weil sieht keine Zitterpartie bei amtlichem Endergebnis

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Stephan Weil (SPD): Hauchdrünn mit seiner Partei die Niedersachsen-Wahl gewonnen - doch noch ist das amtliche Endergebnis nicht bekannt.

Hannover/Göttingen. Trotz eines nur hauchdünnen Vorsprungs bei der niedersächsischen Landtagswahl sieht SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil der Bekanntgabe des endgültigen amtlichen Endergebnisses gelassen entgegen.

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„Ich habe keinerlei Hinweise darauf, dass es zu Abweichungen kommt und deswegen gehe ich davon aus, dass das vorläufige Endergebnis dem endgültigen entsprechen wird“, sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Nach dem vorläufigen Wahlergebnis haben SPD und Grüne gemeinsam eine Mehrheit von einer Stimme im Landtag. Beide Parteien streben ein rot-grünes Regierungsbündnis an. Weil zeigte sich zuversichtlich, erfolgreich regieren zu können. „Wir haben in Niedersachsen Beispiele für Einstimmen-Mehrheiten, die über fünf Jahre hinweg gehalten haben.

Und ich bin zuversichtlich, wir werden ein weiteres Beispiel dafür liefern“, betonte er. Angst vor einem sogenannten Heide-Mord, bei dem die damalige schleswig-holsteinische SPD-Spitzenkandidatin Heide Simonis viermal nacheinander die Einstimmen-Mehrheit des von ihr gebildeten Bündnisses verpasste, fürchtet er nicht. „Es zeichnet sich eine große inhaltliche Übereinstimmung ab zwischen SPD und Bündnis90/Grüne“, betonte er. Grüne und Sozialdemokraten haben die Aufnahme ihrer Koalitionsgespräche für den 1. Februar angekündigt, loten in Facharbeitsgruppen aber bereits Gemeinsamkeiten aus. Am 31. Januar soll das endgültig amtliche Wahlergebnis verkündet werden. (lni)

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