Fastnachts-Institution von Stockach

Özdemir steht Altmeier vor Narrengericht bei

+
Cem Özdemir steht bei der Verleihung der Goldenen Narrenschelle 2012 der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte mit Mitgliedern der Konstanzer Blätzlebuebe-Zunft zusammen.

Stockach - Grünen-Chef Cem Özdemir soll in diesem Jahr vor dem Stockacher Narrengericht als Zeuge auftreten. Er soll Peter Altmeier (CDU) zur Seite stehen.

Grünen-Chef Cem Özdemir (49) werde dem Angeklagten, Kanzleramtsminister Peter Altmeier (56/CDU), zur Seite stehen, teilten die Organisatoren am Dienstag in Stockach bei Konstanz mit. Die mehr als 600 Jahre alte Fastnachts-Institution gehört zu den Höhepunkten der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Das Narrengericht setzt im zweiten Jahr in Folge auf einen Grünen als Zeugen. Vor einem Jahr hatte Renate Künast vergeblich versucht, den angeklagten Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zu entlasten. Er wurde zu 1,5 Eimern Wein und 200 Litern Bier verurteilt.

Der CDU-Politiker Peter Altmaier (CDU) steht am „Schmotzigen Dunschtig“ (12. Februar) vor dem Stockacher Narrengericht. Ein Freispruch für den Chef des Kanzleramts ist unwahrscheinlich: Mit Wolfgang Schäuble (CDU) und Frank-Walter Steinmeier (SPD) sind schon zwei seiner Vorgänger schuldig gesprochen worden.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.