Strafbefehl wegen erfundenen Überfalls auf Supermarkt in Fulda

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Fulda. Wegen eines erfundenen Überfalls wird einer 40-jährigen Supermarktangestellten aus Fulda demnächst ein Strafbefehl ins Haus flattern. Das Amtsgericht Fulda verhängte am Dienstag 2250 Euro (150 Tagessätze à 15 Euro) Geldstrafe wegen Diebstahls und Vortäuschens einer Straftat.

Die Verkäuferin hatte am 8. März 2012 der Polizei gesagt, sie sei am Tag zuvor von einem Unbekannten im Büro des Supermarkts überfallen worden. Der Räuber habe die Tageseinnahmen von 4315 Euro an sich genommen und ihr gedroht, ihren Kindern werde etwas passieren, falls sie die Polizei rufe.

Das Gericht aber ist überzeugt, dass der Überfall erfunden war und die Frau das Geld selbst entwendet hat. Zur Gerichtsverhandlung war die Angeklagte nicht erschienen, ohne einen ausreichenden Beleg für ihre Verhandlungsunfähigkeit vorzulegen, zum Beispiel ein ärztliches Attest. Innerhalb der nächsten zwei Wochen kann die Frau nun die Summe zahlen oder Einspruch gegen den Strafbefehl einlegen. (dpa)

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