Als Strafe: Erzieherin soll Spuckattacke veranlasst haben

Braunschweig. Mit den Methoden einer Braunschweiger Erzieherin beschäftigt sich die Polizei: Sie soll Grundschüler einer zweiten Klasse aufgefordert haben, eine Siebenjährige zu bespucken.

Das Mädchen soll zuvor ein anderes Kind angespuckt haben. Die Mutter der Siebenjährigen habe Anzeige erstattet, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Ermittlungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen, betonte er.

Die Erzieherin übernimmt in den Randstunden die Aufsicht in der Braunschweiger Grundschule. Bis zur Klärung der Vorwürfe wurde sie beurlaubt, teilte ihr Arbeitgeber mit, der Paritätische Wohlfahrtsverband.

Schulleiter Peter Schack sagte: „Sicherlich hat es eine Spuckerei gegeben. Aber selbst ich weiß noch nicht, wie alles genau ablief.“ Wenn die Vorwürfe stimmen sollten, dann seien Grenzen überschritten worden.

Der Geschäftsführer des Paritätischen Braunschweig, Henning Eschemann, bestätigte, es sei gespuckt worden. Es sei aber unklar, ob dies tatsächlich auf Geheiß der Erzieherin geschehen sei. „Es gab einen Konflikt unter den Kindern und die Erzieherin hat eingegriffen. Nun gibt es unterschiedliche Darstellungen.“ Zur Klärung beitragen sollte ein Elternabend am Montag. (dpa)

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