Streaming: Musik online hören statt lokal speichern

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Mit einem Stream kann jeder Musik online hören – egal, wo er gerade ist.

Unsere Festplatten vermüllen. Gigabyte um Gigabyte schaufeln wir sie zu. Mit Musik. Das ist unnötig. Denn die Streaming-Technik macht es möglich, immer die neuesten Songs zu hören – ohne sie zu speichern. Musik online hören – das ist der neueste Trend.

Aus dem Internet ohne Umweg direkt ins Ohr

Heute Reggae, morgen Rock und übermorgen Hip-Hop – seit Musik online zu hören ist, stellt es kein Problem mehr dar, jeden Tag einem anderen Stil zu frönen. Dazu muss nicht mehr jede CD gekauft oder heruntergeladen werden. Es genügt, einen Stream zu abonnieren. Damit stehen alle Stile zur Verfügung – ohne speichern zu müssen. Jeder Song wird aus dem Internet abgerufen und zugleich abgespielt.

In den meisten Streaming-Portalen werden Neuerscheinungen sofort online gestellt. So müssen zum Beispiel Fans der Musik von Justin Timberlake nicht warten, bis CD oder Download verfügbar sind, sondern haben die Möglichkeit, sofort reinzuhören und sich mit anderen Fans auszutauschen. Denn viele Streaming-Anbieter haben Social-Media integriert.

Auf vielen Seiten gibt es einen kostenlosen Probezugang, um die Musik online zu hören. Dann steht der Kunde vor der Wahl: Soll der Stream weiter gratis sein, fallen Features weg. So ist es dann nicht möglich, ihn mobil zu nutzen oder eine Playlist offline zu hören ist. Manche Anbieter integrieren auch Werbung in ihre kostenlosen Angebote. Ein Premium-Zugang kostet Geld, beinhaltet aber die oben genannten Möglichkeiten.

Musik online hören – ohne Flatrate schnell ein teurer Spaß

Der Nachteil eines Streams ist die zwingende Internet-Verbindung. Ein gespeichertes Album kann immer und überall abgespielt werden. Ein Stream nicht, da er gleichzeitig abgerufen und abgespielt werden muss. Außerdem wäre es illegal, ihn zu speichern.

Auf einem Rechner stellt das kein Problem dar. Denn die meisten Anschlüsse sind schnell genug, um Musik online zu hören, und beinhalten eine Daten-Flatrate. Doch meistens wird Musik wird auf dem Smartphone gehört, wie eine Untersuchung des Bundesverbandes Musikindustrie zeigt. Und mobil ist das Datenvolumen meist begrenzt. Das bedeutet, dass nach einer gewissen Zeit der Zugang zum Netz zwar nicht gekappt wird, aber langsamer wird. Dann funktioniert der Stream nicht mehr, wenn er keine Offline-Option hat.

Es gibt Mobilfunkverträge, bei denen die Geschwindigkeit nicht gedrosselt wird. Dann wird pro Dateneinheit abgerechnet wird, wenn das freie Volumen ausgeschöpft wurde. Hier ist Vorsicht geboten, denn so kann es schnell teuer werden, die Musik online zu hören.

Das gilt auch für das Streamen im Ausland. Der Kunde muss hier genau prüfen, was seine mobile Datenverbindung im Ausland kostet. Denn die Roaming-Gebühren können sich bei sorglosem Umgang mit dem Stream schnell summieren. Und dann wäre der Kauf des Albums billiger gewesen.

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