"Abenteuerliche Diskussion"

Streit um Fußball-Tickets: Hahn greift Eintracht an

+
Jörg-Uwe Hahn

Wiesbaden. Im Streit um Fußballtickets für den Gouverneur der türkischen Partnerregion Bursa hat Hessens Europaminister Jörg-Uwe Hahn die Haltung der Frankfurter Eintracht als kleinkariert bezeichnet.

Der FDP-Politiker sprach am Mittwoch im Sender Hit Radio FFH (Bad Vilbel) von einer "abenteuerlichen Diskussion", die es nur in Deutschland gebe. "In jedem anderen Land hätte der Präsident (des Vereins) an der Tür gestanden."

Lesen Sie auch:

- Begleiter von Justizminister ticketlos ins Fußballstadion

Der Verein hatte für ein Zweitliga-Spiel im April dieses Jahres keine Freikarten für die türkische Delegation und Hahn beschafft. Er erhielt jedoch mit dem Gouverneur zum Stadion als Gast des Rhein-Main-Verkehrsbunds (RMV) kostenlosen Zugang. Auf Betreibens des Ministers wurden auch sein Sprecher und eine Dolmetscherin für einen Teil der Spieldauer im VIP-Bereich zugelassen.

Der Gouverneur sei ein großer Anhänger der Eintracht und lade auch die Frankfurter Kicker zu einem Spiel nach Bursa ein, sagte Hahn weiter. Der Europaminister und stellvertretende Ministerpräsident ist ebenfalls großer Eintracht-Fan, sein Verhältnis zu Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen gilt jedoch als sehr angespannt. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.