Skurril: Streit um Schoko-Goldhasen beschäftigt mal wieder ein Gericht

Frankfurt. Auch nach knapp zehn Jahren ist im Rechtsstreit um den berühmten Schoko-Goldhasen mit rotem Halsband und Glöckchen kein Ende in Sicht.

Das Oberlandesgericht Frankfurt verhandelt seit Donnerstag zum dritten Mal die Klage des Schweizer Schokoladenherstellers Lindt-Sprüngli. Dieser will der im bayerischen Cadolzburg ansässigen Confiserie Riegelein verbieten lassen, weiterhin ähnliche Goldhasen herzustellen und zu vertreiben.

Bereits vor knapp zehn Jahren war Lindt damit vor dem Landgericht Frankfurt gescheitert. Auch in zwei Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht behielt Riegelein anschließend die Oberhand, die Entscheidungen wurden allerdings jeweils vom Bundesgerichtshof an das Gericht zurückverwiesen wegen fehlender Details.

Die Frankfurter OLG-Richter gingen von einer eher geringen Verwechslungsgefahr aus. Im Unterschied zum Lindt-Goldhasen ist das Halsband beim Riegelein-Hasen nur aufgedruckt und braun statt rot. Darüber hinaus prangen jeweils unterschiedliche Namenszüge an den beiden Hasen. Der Bundesgerichtshof wies die Sache schließlich zu einer dritten Verhandlung ebenfalls wieder nach Frankfurt zurück. Dort zierten die goldenen Häschen am Donnerstag wieder die Richterbank. (dpa)

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