Nach Jahrhundert-Sturm "Sandy"

Gummistiefel-Bonus für Obama?

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Die Chancen von US-Präsident Barack Obama für einen Wiedereinzug ins Weiße Haus sind nach Ansicht von Politikberater Michael Spreng nach dem Hurrikan gestiegen.

Berlin - Die Chancen von US-Präsident Barack Obama für einen Wiedereinzug ins Weiße Haus sind nach Ansicht von Politikberater Michael Spreng nach dem Hurrikan gestiegen.

Spreng, der 2002 den Wahlkampf von Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber gegen SPD-Kanzler Gerhard Schröder managte, zieht Parallelen zur Situation damals, als Sachsen von einer Jahrhundertflut überschwemmt wurde.

Spreng sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Schröder und die SPD lagen hinter Stoiber zurück. Dann kam die Flut und Schröder nutzte die Chance. Er war mit Gummistiefeln auf den Deichen. (...) Er hat sich als Krisenmanager bewährt und hervorragend inszeniert. Und da war mir klar: Jetzt wird es schwer.“ Die Flut 2002 sei die Wiedergeburt von Schröder als handelnder Kanzler gewesen. „Es kann sein, dass die Naturkatastrophe in den USA Obama rettet und ihn wieder ins Weiße Haus spült.“

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Aktuelle Umfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem demokratischen Amtsinhaber Obama und seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney bei der Wahl am 6. November hin.

dpa

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