Stuttgart 21: Bahn-Chef kompromissbereit

+
Im Streit um das Bahnprojekt “Stuttgart 21“ ist der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, zu Kompromissen bereit.

München - Im Streit um das Bahnprojekt “Stuttgart 21“ ist der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, zu Kompromissen bereit.

Er halte es für denkbar, mit dem Abriss des Südflügels bis nach der Volksabstimmung im Herbst zu warten, sagte Grube der “Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht. “Bedingung ist, dass uns finanziell und rechtlich keine Nachteile entstehen und dass das Projekt nicht weiter verzögert wird“, sagte Grube. Das müsse ihm Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) verbindlich zusichern.

Stuttgart 21: Argumente Pro und Contra

Stuttgart 21: Argumente Pro und Contra

Zu der von Schlichter Heiner Geißler Ende Juli ins Gespräch gebrachten Kombination aus Kopf- und Tiefbahnhof, sagte Grube, die Idee sei Anfang der 90er Jahre ausführlich diskutiert und damals aus guten Gründen nicht weiter verfolgt worden. “Aus unserer heutigen Sicht ist 'Stuttgart 21' dem Kombi-Bahnhof überlegen - und zwar sowohl städtebaulich, wirtschaftlich, ökologisch als auch verkehrlich“, sagte Grube.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.