Stuttgart 21: Kretschmann entmutigt Gegner in Facebook

Stuttgart - Einen offenen Brief schrieb Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann den Stuttgart-21-Gegnern in Facebook. Er verkündete, dass er das Milliardenprojekt nicht mehr stoppen wird.

Wer meine, die Landesregierung und er als Ministerpräsident könnten oder müssten das Projekt noch endgültig zu Fall bringen, “dem muss ich ganz klar sagen, dass ich dies nicht machen werde“, schrieb Kretschmann.

Stuttgart 21: Argumente Pro und Contra

Stuttgart 21: Argumente Pro und Contra

Der 27. November mit der für die Bahnprojektgegner verlorenen Volksabstimmung sei für ihn persönlich ein sehr bitterer und auch schmerzlicher Tag gewesen. Jedoch habe sich “eine klare Mehrheit“ für den Weiterbau von Stuttgart 21 ausgesprochen. Er akzeptiere diesen “Willen des Souveräns“. Nicht ausgeschlossen sei hingegen auch jetzt noch, “die Fehler und Schwächen des Projekts deutlich aufzuzeigen“, so der Regierungschef, “den Finger in die Wunde zu legen und auf Nachbesserungen zu drängen.“

Doch er könne sich nicht über die Mehrheitsentscheidung hinweg setzen, erklärte Kretschmann und fragte: “Soll man weiter streiten bis in Ewigkeit?“ Etliche Kommentatoren kritisierten die Haltung Kretschmanns auf Facebook binnen kürzester Zeit, während andere ihn unterstützten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.