Weil bewundert die Familienfreundlichkeit

Suche nach Vorbildern in Oslo

Hannover. Im Falle eines Sieges bei der Landtagswahl 2013 will SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil Niedersachsen „skandinavischer“ machen. „Man kann in den skandinavischen Ländern besonders gut einen vorsorgenden Staat studieren, der sich besonders um Bildung, Integration und Familien bemüht“, sagte Weil am Mittwoch während seiner zweitägigen Norwegenreise.

In Oslo traf sich Weil zu Gesprächen mit Regierungsvertretern und Parlamentariern der norwegischen Arbeiterpartei AP sowie Außenminister Jonas Gahr Støre. Dabei sei deutlich geworden, dass Investitionen in Integration und Bildung der ökonomischen Entwicklung des Landes dienten.

Beeindruckt zeigte Weil sich von der mit 80 bis 90 Prozent besonders hohen Quote an Kindergartenkindern. Dies sei Grundlage für die hohe Frauenerwerbsquote von 75 Prozent und ein Weg, der auch für Niedersachsen und Deutschland angestrebt werden müsse. „Aus Sicht der Norweger ist dies ein Grund für den hohen Wohlstand im Land und macht deutlich, dass es sich wirklich um eine erfolgreiche Strategie handelt.“

Auch hinsichtlich der Energiewende sei Norwegen ein wichtiger Partner für Deutschland. „Alle meine Gesprächspartner haben mir höflich aber unmissverständlich erklärt, dass es dazu in Deutschland an einem klaren Ansprechpartner und einer klaren Strategie fehlt.“ (lni)

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